Was hat dich dazu gebracht elektronische Musik zu produzieren?

TAMTÉ: Mit 13 oder 14 Jahren bin ich im Internet, aus Interesse wie man Hip-Hop Beats macht, zufällig auf FL Studio gestoßen. Daraufhin habe ich ein Jahr lang mit der Demo rum experimentiert und mir schließlich Logic zugelegt. Ein Freund hat mir dann vor 2-3 Jahren die ganzen EDM Genren gezeigt. Und das war dann der ausschlaggebende Punkt, durch den ich angefangen habe elektronische Musik zu produzieren. Mittlerweile ist mir reine elektronische Musik aber langweilig geworden und nun versuche ich mich von den typischen Genren, wie aus House, Dubstep etc. loszureißen und was eigenes zu machen.

Wie man in deinen Musikstücken hören kann, legst du trotz deines noch jungen Daseins eine sehr professionelle Arbeitsweise an den Tag. Wie hoch ist dein eigener Anspruch?

TAMTÉ: Ich habe einige Zeit lang Dubstep/DnB und Electro House produziert und dadurch viele Techniken gelernt, die mir bei meinem aktuellen Projekt TAMTÉ sehr helfen. Was meinen Anspruch betrifft bin ich extrem selbstkritisch und frage andere Musiker oder Freunde nach Feedback. Allein dieses Jahr sind ca. 30 Songs entstanden, jedoch habe ich nur 5 veröffentlicht. Ich sortiere ständig aus um zumindest eine gewisse Qualität zu garantieren.

In welche Richtung wird sich dein Musikprojekt TAMTÉ in Zukunft bewegen?

In letzter Zeit höre ich überwiegend Psych Rock und Indie/Electronic. So zum Beispiel von 1968 The Zombies- Beechwood Park und Ultimate Spinach. Dieser verstaubte, zerstörte Synthesizer/E-Gitarren Klang ist einfach etwas besonderes. Oder auch aktuelles wie Washed out – Lately, Neon Indian – Polish Girl und Roosevelt – Around You . Roosevelt ist so ziemlich mein favorite Act aus Deutschland.
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