Wenn nach dem Konzert ein etwas angetrunkener Lärmvermessungstechniker in den Backstage torkelt, dann muss es wirklich laut gewesen sein. Der gute Mann war in heiliger Mission gegen den Krach im Auftrag der Stadt gekommen und belegte die sympathischen Schweizer Von Navel direkt in feinstem Sächsisch:

Nu iehr müssd de Berner sein ouder? Mir ham heit ma öiren Lärmpeschel gemessen. Uff der Stroße warns hunnert sechs (106) db.“

Nachdem die Jungs dem netten Herrn glaubhaft vermittelt hatten, dass sie sich nun höchstpersönlich um die neue Dämmung für das Nikola Tesla kümmern würden, wollte dieser noch einen neckischen Witz von der Pfanne schmettern:

„Schön schön, arbor ihr misst schneller sein als eure Eidgenossen. Dene kann moar doch de Schuhe neu besohln, wenn die loofen.“ HÖHÖ

Wo waren wir da nur wieder hineingeraten? Nachdem dieser nette Mensch mit seinem Vortrag geendet hatte, konnte sich Philipp dann endlich dem geplanten Interview mit Navel Frontmann Jari widmen. Hier nun ein High Five aus dem Leben eines Vollblutrockers, der schon die Bühne mit Wolfmother und Queens of the Stone Age teilte.

Navel

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